Marktgemeinde Asparn an der Zaya
Aus der Geschichte
In der Jungsteinzeit war das Gebiet der Gemeinde Asparn an der Zaya bereits dicht besiedelt. In der Bronzezeit gab es viele Einzelsiedlungen bei den Bächen und Gewässern, Bodenfunde entlang der Zaya lassen auf zahlreiche keltische und germanische Gehöfte in diesem Bereich schließen. Der jetzige Ort Asparn an der Zaya (Asparin - die Siedlung bei den Espen) wurde als Breitangersdorf vor der Mitte des 11. Jahrhundert von bayrischen und fränkischen Kolonisten gegründet.
1108 Erste urkundliche Erwähnung von Asparn
1136 Erste Erwähnung der St. Pankraz-Pfarrkirche zu Asparn
1250 Erbauung der heutigen Burg (Schloss) an Stelle der alten Holzburg
1300 Bewilligung zur Abhaltung eines Jahrmarktes in Asparn am Peter- und Paulstag
1368 In Asparn wird eine Schule erstmals urkundlich erwähnt
1512 Kaiser Maximilian bestätigt dem Markt Asparn das alte Recht, ein Wappen zu führen
1632 Graf Seyfried Christiph Breuner stiftet das Minoritenkloster
1634 Die Pest wütet in Asparn
1758 Joseph Hardtmuth, der Erfinder des Bleistiftes, wird in Asparn an der Zaya im Haus Nr. 11 geboren
1853 Der Schriftsteller und Historiker, Pfarrer Josef Maurer, wird in Asparn an der Zaya im Haus Nr. 10 geboren
1866 Die preußischen Truppen marschieren durch Asparn an der Zaya, das Kloster wird ein Feldlazarett
1882 Die Freiwillige Feuerwehr Asparn an der Zaya wird gegründet
1929 Die Schulschwestern eröffnen einen Kindergarten in Asparn
1945 Einmarsch der russischen Truppen; fünf Brücken und zahlreiche Wohn- und Wirtschaftsgebäude werden zerstört
1951 Eröffnung der 1. Klasse einer Hauptschule in Asparn und Eröffnung des Heimatmuseums im Schloss, Baubeginn für die Gruppenwasserleitung Asparn an der Zaya - Olgersdorf - Schletz
1965 Ankauf eines Tanklöschfahrzeuges 1000 für die Freiwillige Feuerwehr Asparn an der Zaya
1966 Eröffnung der neuerbauten Hauptschule
1970 Eröffnung des Museums für Urgeschichte im Schloss Asparn
1971 Eröffnung der neuerbauten Volksschule
1972 Abschluss der Gemeindezusammenlegung - die neue Großgemeinde umfasst die Orte Altmanns, Asparn an der Zaya, Michelstetten, Olgersdorf und Schletz
1975 Wiedereröffnung des Weinlandmuseums im Minoritenkloster
1976 Eröffnung des Hauptschulzubaues mit Turnsaal
1980 Eröffnung des neuerbauten Kindergarten und Eröffnung des NÖ Schulmuseums in Michelstetten
1984 Baubeginn für die zentrale Abwasserbeseitigungsanlage in Asparn an der Zaya
1998 Eröffnung des Zu- und Umbaues der Volks- und Hauptschule Asparn an der Zaya
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