Zahlen und Fakten

Einwohner

Großgmeinde Asparn an der Zaya

Stand vom 05. Juni 2007, Gesamtsummen der Großgemeinde HWS 1746 und NWS 334

Aufteilung auf die einzelnen Katastralgemeinden:

            KG Asparn/Zaya                            HWS 911         NWS 131

KG Altmanns                                 HWS 118         NWS 10

KG Michelstetten                           HWS 220         NWS 114

KG Olgersdorf                                HWS 252        NWS 33

KG Schletz                                    HWS 245         NWS 46

Katasterfläche

40,49 km²

 

Dichte45 Einwohner/km²
Seehöhe222 m
Geschichte und Entwicklung

Marktgemeinde Asparn an der Zaya

Aus der Geschichte

In der Jungsteinzeit war das Gebiet der Gemeinde Asparn an der Zaya bereits dicht besiedelt. In der Bronzezeit gab es viele Einzelsiedlungen bei den Bächen und Gewässern, Bodenfunde entlang der Zaya lassen auf zahlreiche keltische und germanische Gehöfte in diesem Bereich schließen. Der jetzige Ort Asparn an der Zaya (Asparin - die Siedlung bei den Espen) wurde als Breitangersdorf vor der Mitte des 11. Jahrhundert von bayrischen und fränkischen Kolonisten gegründet.

1108     Erste urkundliche Erwähnung von Asparn

1136     Erste Erwähnung der St. Pankraz-Pfarrkirche zu Asparn

1250     Erbauung der heutigen Burg (Schloss) an Stelle der alten Holzburg

1300     Bewilligung zur Abhaltung eines Jahrmarktes in Asparn am Peter- und Paulstag

1368     In Asparn wird eine Schule erstmals urkundlich erwähnt

1512     Kaiser Maximilian bestätigt dem Markt Asparn das alte Recht, ein Wappen zu führen

1632     Graf Seyfried Christiph Breuner stiftet das Minoritenkloster

1634     Die Pest wütet in Asparn

1758     Joseph Hardtmuth, der Erfinder des Bleistiftes, wird in Asparn an der Zaya im Haus Nr. 11 geboren

1853     Der Schriftsteller und Historiker, Pfarrer Josef Maurer, wird in Asparn an der Zaya im Haus Nr. 10 geboren

1866     Die preußischen Truppen marschieren durch Asparn an der Zaya, das Kloster wird ein Feldlazarett

1882     Die Freiwillige Feuerwehr Asparn an der Zaya wird gegründet

1929     Die Schulschwestern eröffnen einen Kindergarten in Asparn

1945     Einmarsch der russischen Truppen; fünf Brücken und zahlreiche Wohn- und Wirtschaftsgebäude werden zerstört

1951     Eröffnung der 1. Klasse einer Hauptschule in Asparn und Eröffnung des Heimatmuseums im Schloss, Baubeginn für die Gruppenwasserleitung Asparn an der Zaya - Olgersdorf - Schletz

1965     Ankauf eines Tanklöschfahrzeuges 1000 für die Freiwillige Feuerwehr Asparn an der Zaya

1966     Eröffnung der neuerbauten Hauptschule

1970     Eröffnung des Museums für Urgeschichte im Schloss Asparn

1971     Eröffnung der neuerbauten Volksschule

1972     Abschluss der Gemeindezusammenlegung - die neue Großgemeinde umfasst die Orte Altmanns, Asparn an der Zaya, Michelstetten, Olgersdorf und Schletz

1975     Wiedereröffnung des Weinlandmuseums im Minoritenkloster

1976     Eröffnung des Hauptschulzubaues mit Turnsaal

1980     Eröffnung des neuerbauten Kindergarten und Eröffnung des NÖ Schulmuseums in Michelstetten

1984     Baubeginn für die zentrale Abwasserbeseitigungsanlage in Asparn an der Zaya

1998     Eröffnung des Zu- und Umbaues der Volks- und Hauptschule Asparn an der Zaya